Galaxy – song by song: “Pendency”



Buy on iTunes: http://itunes.apple.com/at/album/galaxy/id451133019
Ausgangsbasis für den Song war das Riff von Ben und ein von mir in deutscher Sprache verfasstes Gedicht. Das haben Ben und ich gemeinsam übersetzt. Zum Textverständnis – hier das Gedicht (Gerald Huber):

Es gibt nichts Fixes, es gibt keinen Anker.
Nur eine Melodie unterstreicht einen Reim.
Alles schwebt, hat kaum eine Basis.
Nur der Rhythmus diktiert das Sein.

Muss man sich lösen um wieder zu landen?
Wird ein gutes Lied auch schlecht?
Ist eine Pause da um zu Atmen?
Wird eine Pause dem Rhythmus gerecht?

Alles wird still, es gibt kaum noch Worte.
Die, die noch da sind, sind falsch oder wahr.
Wer gibt sich die Mühe und hört auf den Inhalt?
Wer hört noch zu und wer macht sich rar?

Die Zeit vergeht schnell, alles stottert und stockt.
Der Inhalt kommt dem Tempo kaum nach.
Braucht ein Leben auch trostlose Phasen?
Braucht es das? – Und was kommt danach?

Und hier der endgültige Text:

Pendency

Nothing is certain, there are no ties
only a melody points up a rhyme
All is in pendency, no thing underlies
only the rhythm dictates what’s mine

Do you detach to escape the mire
Can a good song become unsound
Is a recess meant to suspire
Can a recess live up to a sound

Our life’s in pendency
but I’m gonna take it as it goes
Our life’s in pendency
but it’s always worth to take the woes

Nobody talks, everything’s quiet
all words remaining are truthful, are fake
who ever cares about what is in sight
who is still listening and who needs a break

As time passes quickly all’s out of round
content can hardly keep up the pace
is a life bleakly meant to be bound
is there a future to fill up the space

Our life’s in pendency
but I’m gonna take it as it goes
Our life’s in pendency
but it’s always worth to take the woes

(Lyrics by Gerald Huber, published by Violet Noise Publishing)

Nach unserer oben erwähnten Session zu zweit haben wir mit Daniel im Studio an dem Song weitergearbeitet. Nachdem wir die Strophe soweit beisammen hatten und Daniel eine passende Drumgroove gefunden hatte, fiel mir in einer Pause die Refrainmelodie ein, die ich dann neben der Kaffeemaschine in mein Handy gesungen hab. Bald war dann auch die Bridge und somit die Grundstruktur im Kasten. Einige Zeit später haben Felix, Daniel und Gerald die Synth-Parts entwickelt. Während Daniel die Filter bediente spielten Felix und Gerald die Parts am Keyboard ein. Die ursprünglich von mir sehr dicht angelegte Basslinie hat Christoph später geschmackvoll weiterentwickelt und dabei gleichzeitig etwas reduziert. Marcus kam wiederum später dazu und fügte vor allem in der Bridge noch ein paar wichtige Sounds hinzu. (Ben Martin)

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