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Utilize ist die Verweigerung der konstant negativen Berichterstattung in den Medien, die Weigerung sich ständig schlecht zu fühlen, weil ständig irgendwo irgendeine kleine oder große Tragödie passiert und aus diesem Leid ständig Profit geschlagen wird. Ich zerschlage die Negativität mit meinen Händen!
Utilize
Grey places some lonely faces don’t stop me from being happy
long stories of long gone glories won’t ever make me sad
car crashes nor wall street crashes will make it through my armour
praying to god that the prey will get cought is nothing hurt my skin
Diseases, some fake diseases won’t fuel any worries
Plane crashes to seek more cash is a world I don’t subscribe
No warning of global warming can make me anymore evil
Praying to god as the prey of a thought can nothing but make me mad
I crush all of the negativity
utilize my own bare hands
I crush all of the negativity
utilize my own will
Grey places some lonely faces don’t stop me from being happy
long stories of long gone glories won’t ever make me sad
car crashes nor wall street crashes will make it through my armour
praying to god that the prey will get cought is nothing hurt my skin
I crush all of the negativity
utilize my own bare hands
I crush all of the negativity
utilize my own will
(Lyrics by Ben Martin, published by BMG Rights Management)
Daniel kann sich erinnern, dass ihm die Drumgroove in der Küche eingefallen ist und er sie auf einen “Kaszettel” (zu Deutsch Schmierzettel) geschrieben hat. Diese Groove war wohl auch der Startpunkt für den Song. Was den weiteren Entstehungsprozess betrifft, ist die Erinnerung an die Entstehung von Utilize fast verblasst, einzig ein paar E-Mails geben vorsichtig Aufschluss über den Verlauf. Dazu muss erklärt werden, dass es einen fast immer gleichen Ablauf bei uns gibt: Wir treffen uns zum Songwriting bei Daniel im Studio, dann wird eine Idee auf die Welt gebracht, daran ein paar Stunden lang herumgebastelt, bis wir 1. nicht mehr können oder 2. irgendwer weg muss oder 3. einfach nix rauskommt dabei (ist uns aber nur zwei Mal passiert). Dann nehmen wir das bisher geschaffte als mp3 mitnachhause oder Daniel schickt es uns kurz danach per Email und dann geht das lustige hin- und hermailen los. Hier ein kleines Beispiel:
A: recht super, find ich!
B: stimmt, super, hat sehr viel potential! ich werd den text noch weiterschreiben und möcht die erste strophe auf jeden fall nochmal einsingen.
C: potenzial auf jeden fall!
intro würd ich mal probieren zu halbieren.. bass beat kommt super rein (diese reduziertheit brauch ma auch glaub ich in der strophe danach (auf jedenfall ohne chor). den chor und auch refr. müsst ich neu einsingen. (die obere chorstimme kann man tonal noch besser an die chords anpassen (wirkt jetzt noch ungewollt strange ![]()
aber!!! toller song!!!
Dann geht’s entweder in Runde 2, 3 usw. oder es hat eh schon beim ersten Mal gut gepasst. Wieder zurück zu Utilize, hier haben wir ein paar Sessions gebraucht, bis wir den Song durcharrangiert hatten, die Grundidee (Intro, Strophe, Refrain) war aber schon beim ersten Mal so ziemlich da. Und bis heute ist es mir ein absolutes Rätsel, wo diese Ideen herkommen. Aber gut, das ist eine andere Geschichte …
In Liebe,
Ben Martin